(Vielleicht der letzte) Wintermoment #4

Der gestrige Tag war nicht nur der erste März, sondern auch meteorologischer Frühlingsanfang. Dabei sind die letzten Tage im Februar schon gefühlt wie Frühling. Sonnenbrillenwetter, Zugvögel auf ihrer Rückkehr, traumhafte Sonnenuntergänge. Der Winter hat mich ziemlich heruntergezogen. Das Gefühl eingesperrt zu sein, verdoppelte sich und eine große Unmotiviertheitswelle schwappte über mich herüber. Eintönig verliefen Tage„(Vielleicht der letzte) Wintermoment #4“ weiterlesen

Hohen-Cremmen, Lübeck und Berlin. Rezension zu Gabiele Tergits „Effingers“.

„Ich werde eine Maske tragen, vielleicht viele Masken tragen. Wir spielen alle; wer es weiß ist klug.“ (Seite 329) Heute vor 120 Jahren, am 26.02.1901, erschien Thomas Manns „Buddenbrooks“. Diesen Roman über den Aufstieg und Abstieg einer hanseatischen Kaufmannsfamilie bildet wohl den bekanntesten deutschen Gesellschaftsroman, für den Mann 1929 wiederum den Literaturnobelpreis gewann. Mann, nachdem„Hohen-Cremmen, Lübeck und Berlin. Rezension zu Gabiele Tergits „Effingers“.“ weiterlesen

Wintermomente #3

Wintermomente. Wenn es Momente gibt, die diesen Namen wohl eindeutig tragen, dann sind es die letzten Tage. Ein Blick aus dem Fenster und sofort tun sich bei mir Kindheitserinnerungen auf. Erinnerungen an Winterurlaube in der Schweiz. Berge und Täler bedeckt mit pulvrigem weißem Schnee und die Sonne, als Malerin, taucht alles in einen Glitzerhauch ein.„Wintermomente #3“ weiterlesen

David Grossman: Was Nina wusste

“Was Nina wusste” basiert auf der Lebensgeschichte Eva Panić-Nahir und ihrer Tochter Tiana, die Autor David Grossman in den Figuren Vera und Nina fiktiv beschreibt. Zugegeben, ich hätte mir den Roman, der mir immer wieder von zahlreichen Seiten entgegenkam, wohl selbst nicht gekauft, aber als ich ihn dann in einem Bücherschrank bei mir um die„David Grossman: Was Nina wusste“ weiterlesen

WINTERMOMENTE #2

In einem Café sitzen. Kaffeegeruch in der Luft. Das Klirren von Gläsern und Tasssen als monotone Hintergrundmusik. Der Milchschaum weich auf dem Löffel. Ein Reiseratgeber als fröhliche Begleitung im Gepäck, der nur darauf wartet endlich seine schönen Geschichten von einem entfernten Ort zu erzählen. Vielleicht von Lissabon und seinen gelben Straßenbahnen, dem erklingenden Fado aus„WINTERMOMENTE #2“ weiterlesen

Pauline Delabroy-Allard: Es ist Sarah

Das Cover des Romans ist mir sofort ins Auge gestochen und immer wieder lächelte es mich auf allen möglichen Internetseiten an. Dazu der Debütroman einer jungen französischen Autorin und schon landete dieses Buch auf meiner Wunschliste. Das Wort “Gegensatz” spiegelt für mich diesen Roman sehr gut wieder. Es geht um eine Liebesbeziehung zwischen zwei Frauen.„Pauline Delabroy-Allard: Es ist Sarah“ weiterlesen

Wintermomente #1

ICH MAG DEN ANBLICK VON WILDGÄNSEN. WIE SIE SICH ZUSAMMEN IHREN WEG DURCH DIE LUFTSCHWADEN SUCHEN. IHR GESCHNATTER WIE EIN GESANG, DER WIE EIN ECHO ÜBER DIE WEITEN FELDER STREIFT. IHRE LANGEN, ANMUTIGEN HÄLSE – STOLZ GESTRECKT IMMER DEM HORIZONT ENTGEGEN. BEGLEITET VON IHREN STARKEN SCHWINGEN, DIE SIE DURCH ALLE WINDE GLEITEN LASSEN. EIN MOMENT„Wintermomente #1“ weiterlesen

Herbstmomente: Herbstlust vs. Herbstfrust

Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen. (Wilhelm Busch) Im Herbst mag ich es am frühen Abend noch mal eine Runde spazieren zu gehen. Dann, wenn die Luft herrlich kühl ist und herbstlich duftet. Dann, wenn der Wind auffrischt und der Himmel sich zärtlich verdunkelt. Dann, wenn sich die Hektik„Herbstmomente: Herbstlust vs. Herbstfrust“ weiterlesen

Pamela Moore: COCKTAILS

„Pamela Moores „Cocktails“ […] gehört zu den großen vergessenen Romanen der amerikanischen Literatur.“ So heißt es über den Roman im Buchumschlag meiner Ausgabe. Inwieweit dieses Werk heute wirklich in Vergessenheit geraten ist, kann ich nicht bestimmend sagen. Ich selbst bin eher zufällig auf diesen Roman gestoßen. Aber anhand dem wirklich sehr unterhaltsamen und interessanten Nachwort„Pamela Moore: COCKTAILS“ weiterlesen

Mein SUB und ICH: ein Beziehungsstatus

Es war hier eine gewisse Zeit ziemlich ruhig und das hatte auch einen bestimmten Grund. Ich wusste einfach nicht, worüber ich wirklich schreiben sollte. Mein erstes Jahreshalbjahr war lesetechnisch gesehen eher bedürftig. Ich bin nie wirklich in einen Lesefluss hineingekommen, noch verspürte ich eine große Lesemotivation. Also die klassische Leseflaute hatte es sich ab Februar„Mein SUB und ICH: ein Beziehungsstatus“ weiterlesen

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